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Achtsamkeit im Alltag von PatientInnen und TherapeutInnen angewendet mit «Placebo cum Verum»

Den bekannten Effekt bewusst nutzen

Einleitung

«Dann hab ich halt eine Tablette einwerfen müssen.»

«Im Krafttraining zieh ich mir ein Hörbuch rein. So ist die Zeit sinnvoll genutzt.»

«Ich kann nicht ruhig sitzen. Darum sind Achtsamkeitsübungen nichts für mich.»

Solches bekommen Therapeuten häufig zu hören. Setzt auch Du dann Dein Pokerface auf? Die Arbeit mit chronisch kranken Menschen ist eine besondere.

Für die meisten Patienten gehören unterschiedliche Therapien zu ihrem Alltag. Sie brauchen Anleitung darin, einen freundlichen Umgang mit ihren Behandlungen und sich selbst zu pflegen. Weil Freundlichkeit allein oft nicht überzeugt, sollte die Anleitung wohlbegründet sein, zum Beispiel mit dem Wissen aus der Placebo-Forschung.

Placebo und der Placebo-Effekt wurden durch Studien mit Scheinmedikamenten bekannt. Versuchspersonen und Patienten beschrieben nach der Einnahme solcher «Placebos» erwünschte wie auch unerwünschte Wirkungen. Unterdessen wird der Placebo-Effekt zudem in Kombination mit echten Medikamenten untersucht. Das bedeutet “Placebo cum Verum”. Du wirst Beispiele aus dieser Forschung kennenlernen.

Placebo, lateinisch für «ich werde gefallen», wird in der medizinischen Praxis so übersetzt: Mein Körper soll an meiner Therapie Gefallen finden und damit die erwünschte Wirkung in Gang setzen. Um dieses Wissen aus der Placebo-Forschung anwenden zu können, braucht es die freundliche und bewusste Grundhaltung. Diese kann man mit Achtsamkeit trainieren. Du wirst eine Einführung in die Praxis der Achtsamkeit erhalten.

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